Curry Point (Berlin)

April 6th, 2009

Der Curry Point ist eine von sicher tausenden Curry-Buden in Berlin und ich habe weder extensive Texts durchgeführt noch Nutzer befragt (und auf Qype gibt’s auch nichts). Darum gibt’s hier nur meine ganz bescheidene Meinung nach einmal essen: Nett. Lecker. Aber eben kein Best Worscht in Town (bei Klick auf Link obacht mit dem Sound). D.h. die Wurst war ok, die Sosse auch, wäre aber schärfer gegangem. Auffällig: Read the rest of this entry »

Böse Buben Bar (Berlin)

April 5th, 2009

Ich war die Tage in Berlin auf der re:publica 2009 und die Böse Buben Bar in Mitte (keine Website) war absolute meine Rettung. Auf der re:publica, Deutschlands größter Blogger-Konferenz (2000 Leute waren diesmal da, hieß es), gab es nämlich kein WLAN. Oder nur tropfenweise. Jedenfalls nicht genug, um mal einen zusammenhängenden Gedanken zu bloggen oder gar in der Lobby ne Stunde lang was für den Arbeitgeber zu tun. Also haben wir auf der Suche nach Connectivity die Straßen von Mitte durchkämmt und sind in der Marienstraße fündig geworden. Read the rest of this entry »

Chaplin Bar & Lounge

March 11th, 2009

Nochn Neuzugang (gerad mal drei Wochen) auf der Berger: die Chaplin Bar & Lounge, praktisch gelegen zwischen dem Süden und dem Irish Pub. Das Chaplin ist ein bisschen zu DIN A Neighborhood Bar, das viele dunkle Holz ein bisschen zu generisch, die Leute nicht so slick wie im Sugar oder auch nur im Schöni, aber auch wieder nicht so locker wie im Süden, der Jazz deutlich zu klimprig.

Aber nett isses, die Whisky-Auswahl breiter und interessanter als die Karte glauben machen will und über die Preise kann man nicht meckern. Und dann ist da noch die Frühsückskarte: lauter keine, trennscharfe Pakete. Wenn das jetzt auch noch schmeckt (der Test ist noch offen), haben wir hier eine echte Bereicherung der Bornheimer Frühstücksszene. Join us next week …

echt frankfurt

March 8th, 2009

Auch (relativ) neu auf der Berger: das echt, das entweder echt frankfurt oder echt.bar.restaurant heißt. Das echt liegt ein bisschen ab vom Schuss auf der oberen Berger, noch über der Sonne, links, dort wo mal das Markou (”dining, drinkig, never thinking”) war.

Das Markou hatte nun nicht so gerockt, schönes Haus, aber nervige Musik und fettiges Fingerfood. Das echt profitiert vom selben schönen Haus, ein Fachwerk-Altbau mit freiliegenden Balken und drei offenen Stockwerken. Weiß gestrichene Wände, dunkle raue Brettertische und mit beigem Noppenleder bezogene Bänke, Hocker und Kissen. Ein Hauch von DIN A moderne Bar, aber die Bausubstanz reißt’s absolut raus und bringt das Quentchen Authentizität, die Atmosphäre schafft.

Die Speisekarte sieht prima ein, ein Mix aus Chairs und Schöne Aussicht, nicht ganz billich, aber tragbar. Die Leute sind nett und alles wirkt sehr liebevoll und entspannt.

Heute waren wir beim Brunch. Der Laden war brechend voll (junge Leute, Families, Mädels-Gruppen, Jungs-Gruppen und alles zusammen), der Service super nett (am Ende gab’s eine charming Entschuldigung für das der Fülle geschuldete Chaos, von dem wir allerdings absolut nichts mitbekommen hatten…). Ganz Bombe: die junge Frau, die eigentlich nur Getränke gebracht hat, sich aber ohne Zettel über drei Stockwerke buntgewürfelte Bestellungen von fünf Leuten merken konnte. Von wegen “Chaos” …

Das Sonntags-Brunch-Buffet (für angemessene 12 Euros) kam nicht ganz so inspiriert daher - was aber auch daran lag, dass die ganzen Goodies von Rostbratwürstchen bis Pancake nicht auf der Theke rumstanden, sondern auf Bestellung a la minute zurbereitet wurden. Geschmeckt hat jedenfalls alles ganz prima.

Heißer Tipp: der frische Ingwer-Tee.

Next Step: die Abendkarte austesten. Watch this space.

P.S.: Aber die Website sucks mal wieder big time. Echt.

La Duchessa

February 17th, 2009

Auf den Räumen im Erdgeschoss des Bornheimer Hofs scheint ein gastronomischer Fluch zu liegen. Zumindest gibt es dort alle ca. 14 Monate ein neues Restaurant - und die jeweils weichenden Betreiber weichen sicher nicht nur, um die Bornheimer Kneipenszene schön bunt und abwechslungsreich zu gestalten. Irgendwie klappt’s net.

So auch mit dem neuesten Mieter, dem La Duchessa (obwohl Mr. C. meint, es handele sich hierbei um das Spin-off eines ganz entzückenden Vorort-Italieners). Die Menge an gratis-Alkohol (ein konturloser Prosecco zur Begrüßung und ein bappiger Limoncello zum Abschied) und die gnadenlose Ausleuchtung der letzten Kachel-Fuge sprechen Bände.

Der Wein hatte irgendwie Textur (Krümel?), die Pasta war jenseits von al dente und die Soße undifferenziert. Ok, ich hatte auch einen schlechten Abend (anderthalb Stunden zu spät zum Dinner-Date ist selbst für mich spät und der Grund war nun wirklich nicht, dass es erst noch Angenehmeres zu tun gegeben hätte) - aber meine Begleitungen schienen von ihren Tellern auch nicht recht geflasht.

Zum Glück gibt’s in Borheim noch an ein oder zwei anderen Ecken ein bisschen Essen und ein Getränk, so dass man nicht weinen muss, wenn man einen der Kurzauftritte im Bornheimer Hof verpassen sollte.

Fritz the Cat

February 14th, 2009

First “X” rated adult animated movie, based on Robert Crumb’s underground (now classic) comic book series. The film’s apparently of artistic value, was probably avant (or state of the) art in 1972 and if one tries real hard, one may watch it as a subjective documentation of a certain time and place. Crumb’s Fritz is usually taken to be a social satire of the late 1960s.

But, hey, you can’t hardly watch this today. The plot’s such an unironical story of male self-discovery and self-confirmation. The protagonist sets out naive and irresponsible, he drifts through various adventures untouched, a mere point of view through which the spectator watches the panorama of an era. There’s no reflection, no judgement. But, in the end, despite the great explosion he causes in his cluelessness and that shakes him to the core, Fritz emerges victorious and confirmed in his ways. One and a half generations later, even afternoon TV is queerer.

And don’t let me get started on the role of women in Fritz … Duh, man, really.

Cafe Stilbruch

February 10th, 2009

Das Stilbruch heißt wahrscheinlich so, weil es stilecht unsere Jugend der 70er, 80er, 90er und das Beste von heute nachbildet. Complete mit alten BRAVOs, neuen FRs, Second Hand Möbel (kein Dativ-”n”), Second Hand Mucke und ganz furchtbarem Essen (ich sag nur Nudelsalat mit ganz viel Majo).

Auch um die Hausmischung (der “Bezahlt doch mal, wir wollen nämlich zumachen”-Schnaps, der schmeckt wie Rmazotti mit irgendwas mit Pfefferminz) sollte man einen weiten Bogen machen.

Sonntags gibt’s zu allem Übel auch noch Tatort auf der Großleinwand.

Alles in allem also mein neuer Lieblings-Hangout und ich hoffe, Ihr kommt alle auch und oft, damit sich Hartmann und Beckschäfer an ihrer doch etwas abgelegenen Ecke rechts oberhalb vom Bethanien noch recht lange halten. Dankeschön.

(P.S.: Das Lektorat merkt gerade an, dass diese Rezension einige nicht ganz ironiedurchtränkte LeserInnen vom Besuch des Cafe Stilbruch abhalten könnten, aber bitte, wir verstehen uns doch …! Allein “Cafe - Trödel - Input” verdient nen Preis.)

Valdelana Reserva 2003

February 7th, 2009

Yum. Wood, earth, and then, dark berries (no hint of cherries). Full, warm and almost to good to drink with food (especially savory stuff will drown out the taste).

The notes speak of plums, thyme, vanilla, rosemary, and chocolate. I might need to try thisone some more …

Trivia: the back label lists the characteristics (blood vessel diluting, soothing, diuretic, fattiness absorbing, stimulating cholesterol) and disease preventing benefits (Alzheimer’s, cancer, heart attack, cardivascular pathologies, ocular diseases, hypertension) of (red) wine. As if this one needed a reason.

Savanna

February 4th, 2009

Frankfurt has a bunch of African restaurants and I tried the Savanna recently. The dark and cosy atmosphere of Im Herzen Afrikas appears to be unusual, Savanna is rather similar to Ambassel in its clean, titled, white-washed style.

The food is rather similar too: meat and vegatable dishes in spicy sauces, served on large plates layered with flatbread.

The service at Savanna is charming and quick, and the food is nice, but no revelation. No complaints, but no raves, either. The prices are ok, though, and there’s no need to make a reservation on a week night. Situated centrally in Frankfurt’s “Bermuda Dreieck”, Savanns is good for a not (though not special) dinner out, followed by a movie perhaps.

Clos Lupo Gran Reserva 2002

February 1st, 2009

Nice little wine. Bit of berries, bit mineral. Nothing too eventful on the tongue or overly memorable. Drinks well with food without developing too much of a life of its own. I tend to drink reds too cold these days (thanks to a near unheatable apartment, thank you), but a little more temperature did not seem to unfold any more flavor.
Vinos is full of praise, but the only “user” comment spells disappointment.